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Abuse

Im Zusammenhang mit E-Mail-Marketing umschreibt der englischsprachige Begriff "Abuse" jede Form von mutwilligem Missbrauch, allem voran im Bereich der Werbeemails (s. Spam): So spricht man von Abuse, wenn beispielsweise ein Mailserver illegal zum Versand von Spamnachrichten verwendet wird. Auch bekannte Anbieter von kostenlosen E-Mail-Adressen können durch Abuse-Techniken theoretisch zu "Werbeschleudern" umfunktioniert werden.

Neben zahlreichen Antispam-Tools und so genannten "Blacklists" stellen Netzbetreiber immer öfter einen Ansprechpartner zur Verfügung, den die Nutzer bei Missbrauchsverdacht mit Hinweisen kontaktieren können. In der Regel ist dieser unter abuse@anbietername.tld erreichbar, oft aber auch durch spezielle Kontaktformulare oder eine "E-Mail melden"-Funktion.

Abuse-Praktiken sind wohlgemerkt kein Kavaliersdilikt, sondern können mittlerweile weltweit Strafverfolgungsmaßnahmen nach sich ziehen. Kein Wunder: Alleine in Deutschland verursachen Spam-Mails einen jährlichen Schaden von etwa drei Milliarden Euro.

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